da niemand dieses video bisher gepostet hat, meiner meinung gehört es in diesen blog! danke an die macher, es regt tatsächlich zum nachdenken an, findet ihr nicht auch? lets all be gods friends! ;)
wer kennt eigentlich das original noch? untotbarer klassiker... und auch ein schöner text. ich war hier auf einem festival in irland, die sonne schien, alles war schön... als es auf einmal urplötzlich und aus heiterem himmel für etwa 5 minuten regnete. da aber keiner wusste, dass es nur 5 minuten regnen würde, rannten alle menschlein wie verrückt, um ihre habseligkeiten ins trockene zelt zu platzieren. und jetzt stellt euch mal vor, wie viel spass muss gott gehabt haben, diesem ameisenhaufen von irgendwo da draußen zuzuschauen! das hat er doch mit absicht gemacht, nur um sich über dieses gewusel zu amüsieren :D es grüßt von der insel eure floh
Mittwoch, 16. Juli 2008
Donnerstag, 10. Juli 2008
Dienstag, 8. Juli 2008
Samstag, 28. Juni 2008
Zwei Monster mit einer Fliegenklatsche
Hat zwar nichts mit Religion im engeren Sinn zu tun, ist aber ein lustiges Kinderlied und ein Nerdtest auf einen Schlag:
Dienstag, 24. Juni 2008
Es gibt Einhörner!
Nachdem in Italien einwandfrei geklärt wurde, dass Einhörner kein Mythos, sondern photographierbare Realität sind, stellt sich die Frage, welcher angeblicher Aberglaube als nächstes "wahr" wird.
Um Vorschläge wird gebeten!
Um Vorschläge wird gebeten!
Labels:
Aberglaube,
Irrationales,
Realität,
Skepsis
Dienstag, 17. Juni 2008
Zusammen betrachtet
Manchmal entsteht Erleuchtung einfach nur durch Rekombination:
Eine Frage
Geschehen heute noch Heilungen, Zeichen und Wunder?
Eine Antwort
Wie erkenne ich eigentlich den Unterschied zwischen Passagen der Bibel, die allegorisch zu verstehen sind und solchen, die wörtlich gelesen werden sollen?
Eine Frage
Geschehen heute noch Heilungen, Zeichen und Wunder?
Eine Antwort
Wie erkenne ich eigentlich den Unterschied zwischen Passagen der Bibel, die allegorisch zu verstehen sind und solchen, die wörtlich gelesen werden sollen?
Samstag, 14. Juni 2008
Sind Männer intelligenter als Frauen?
Normalerweise wäre eine solche Frage unter meiner Würde, aber es scheint über ein paar Umwege doch Indizien dafür zu geben:
1. Was hat Religion mit Intelligenz zu tun?
Je intelligenter man ist, desto wahrscheinlicher ist man nicht religiös, behaupten Wissenschaftler herausgefunden zu haben. Dieser Artikel setzt sich zwar kritisch mit dieser Behauptung auseinander, aber wenn Wissenschaftler so etwas sagen, muss doch etwas dran sein, oder?
2. Frauen haben natürlich andere Interessen als Männer.
Dies hier ist die Beschreibung einer Community, die ich auf Web2null.de gefunden habe:
erdbeerlounge: Community für Frauen
Die Erdbeerlounge ist eine Entertainmentplattform für Frauen. In der Community kann man neue Leute kennenlernen und sich mit anderen über viele verschiedene Themen, wie z.B. Mode, Stars und Astrologie unterhalten.
So sehen also die Themen aus, die für Frauen wichtig sind. Denkt sich zumindest der Erfinder dieser Community und auch die Herausgeber diverser Frauenzeitschriften. Bei denen hängt das Einkommen davon ab, in solchen Fragen richtig zu liegen, also muss auch hier etwas dran sein.
3. Astrologie ist zwar aus religiöser Sicht eine Form des Aberglaubens, aber aus Atheistischer Sicht gibt es keinen großen Unterschied zwischen Aberglauben und Religion, ausser vielleicht die Institutionen, die den Religionen ihre Stabilität über die Jahrhunderte hinweg ermöglichen.
Also:
4. Frauen sind abergläubisch, also religiös und damit weniger intelligent!
Mit dem Internet kann man einfach alles beweisen, supi!
1. Was hat Religion mit Intelligenz zu tun?
Je intelligenter man ist, desto wahrscheinlicher ist man nicht religiös, behaupten Wissenschaftler herausgefunden zu haben. Dieser Artikel setzt sich zwar kritisch mit dieser Behauptung auseinander, aber wenn Wissenschaftler so etwas sagen, muss doch etwas dran sein, oder?
2. Frauen haben natürlich andere Interessen als Männer.
Dies hier ist die Beschreibung einer Community, die ich auf Web2null.de gefunden habe:
erdbeerlounge: Community für Frauen
Die Erdbeerlounge ist eine Entertainmentplattform für Frauen. In der Community kann man neue Leute kennenlernen und sich mit anderen über viele verschiedene Themen, wie z.B. Mode, Stars und Astrologie unterhalten.
So sehen also die Themen aus, die für Frauen wichtig sind. Denkt sich zumindest der Erfinder dieser Community und auch die Herausgeber diverser Frauenzeitschriften. Bei denen hängt das Einkommen davon ab, in solchen Fragen richtig zu liegen, also muss auch hier etwas dran sein.
3. Astrologie ist zwar aus religiöser Sicht eine Form des Aberglaubens, aber aus Atheistischer Sicht gibt es keinen großen Unterschied zwischen Aberglauben und Religion, ausser vielleicht die Institutionen, die den Religionen ihre Stabilität über die Jahrhunderte hinweg ermöglichen.
Also:
4. Frauen sind abergläubisch, also religiös und damit weniger intelligent!
Mit dem Internet kann man einfach alles beweisen, supi!
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Irrationales
Freitag, 30. Mai 2008
Friendly Priest & Friendly Goth
Hab nicht viel Zeit grade, weil Internet-Cafe, aber dieses hier wollte ich euch nicht vorenthalten. Und zur besseren Vorbereitung hier meine Betrachtungshinweise und Denkanstoesse zu dem nachfolgenden Video:
1) Wer ist im Video wirklich "freundlich"?
2) Wieviel Geduld braucht es, Dave zu ertragen?
3) Wo nimmt der Kirchenmann diese Geduld her?
4) Wieso laesst er sich ueberhaupt filmen?
5) Hat Dave am Schluss etwas "erreicht"?
6) Oder der Kirchenmann vielleicht?
In diesem Sinne alles Liebe, euer Floh
Und hier das Vid, ich finde es tatsaechlich lustig ;)
1) Wer ist im Video wirklich "freundlich"?
2) Wieviel Geduld braucht es, Dave zu ertragen?
3) Wo nimmt der Kirchenmann diese Geduld her?
4) Wieso laesst er sich ueberhaupt filmen?
5) Hat Dave am Schluss etwas "erreicht"?
6) Oder der Kirchenmann vielleicht?
In diesem Sinne alles Liebe, euer Floh
Und hier das Vid, ich finde es tatsaechlich lustig ;)
Mittwoch, 14. Mai 2008
Und wieder zurück!
Ich bin gerade vom Wave-Gotik-Treffen in Leipzig zurück(geistig, körperlich bin ich schon eine Weile zuhause)
und durchstöbere lustlos das Internet(ansonsten könne ich ja auf die Idee kommen, was für die Uni zu tun). Glück gehabt würde ich sagen, denn in meiner Studienliteratur hätte ich sicher nicht herausgefunden, was mir nach meinem Tod blüht. Aber so, seht selbst:
Klingt nach dem berühmten Murmeltiertag, mir hätten Fegefeuer oder Poltergeist besser gefallen.
Naja, dann muss ich wohl das Beste aus mir machen.
Grüsse,
Amoebe.
PS.: Ich dachte dieses französische Gefühl wäre ein Fehler in der Matrix, so kann man sich täuschen. Habe ich wirklich öfter.
und durchstöbere lustlos das Internet(ansonsten könne ich ja auf die Idee kommen, was für die Uni zu tun). Glück gehabt würde ich sagen, denn in meiner Studienliteratur hätte ich sicher nicht herausgefunden, was mir nach meinem Tod blüht. Aber so, seht selbst:
After you die... Reincarnated as Yourself After death, you will be reborn again as yourself. You will live the same life, unbeknownst to you. However, you will have vivid moments of deja vu, as you probably have now. | ||||
| ||||
Take this quiz at QuizGalaxy.com |
Klingt nach dem berühmten Murmeltiertag, mir hätten Fegefeuer oder Poltergeist besser gefallen.
Naja, dann muss ich wohl das Beste aus mir machen.
Grüsse,
Amoebe.
PS.: Ich dachte dieses französische Gefühl wäre ein Fehler in der Matrix, so kann man sich täuschen. Habe ich wirklich öfter.
Sonntag, 4. Mai 2008
Die Vielfältigkeit des Glaubens
Nachdem ich ja schon begann an meiner Skepsis zu zweifeln(als ob das nicht Standard wäre) habe ich hier mal ein nettes Beispiel für die Notwendigkeit einer analytischen Vorgehensweise: "believe"
Wie Aristoteles sagen würde: Das Wort "Glauben" wird mit verschiedenen Bedeutungen genutzt.
MfG
Amoebe
Wie Aristoteles sagen würde: Das Wort "Glauben" wird mit verschiedenen Bedeutungen genutzt.
MfG
Amoebe
Montag, 28. April 2008
Pädagogik
Hey Amoebe! Hier meine Antwort auf deinen Post vom 19.4.08:
Sehr spannend, was du da schreibst! Ich berichte aus einem kürzlich vorgekommenen Erlebnis: Da ist ein christlicher Teenager, der in der Schule im Religionsunterricht an das Thema Religionskritik herangeführt wird. Dem Teenager kommen Zweifel an der Haltbarkeit seines eigenen Glaubens. Meiner Meinung nach nur verständlich. Irgendwann, früher oder später landet jeder mal an einem solchen Punkt. Dort, wo man der Welt um einen herum begegnet. Die Folge ist eine Glaubenskrise. Ich nehme an, die Verfasserin des besagten Artikels muss sich selbst radikal vor solchen Einwirkungen schützen. Das beste Argument eines Christen ist immer: Den Glauben versteht nur der, der ihn tut. Das sagt man also, wenn man nicht mehr weiter weiß.
Ich hatte in den vergangenen Wochen zwei interessante und voneinander sehr unterschiedliche Gespräche mit zwei Menschen, die sich beide als Christen verstehen, wie ich ja auch. Der eine sagt mir, halte das alles fern von dem Teenager. Es wird ihm nicht gut tun. Das alles ist böse und gefährlich. Es wird die Seele des Teenagers vergiften. Der andere, selbst mal "Lehrer in der Sonntagsschule" in einem anderen Land gewesen, sagt nur: Hier in Deutschland sind die Menschen eigenartig. Sie lehnen alles ab, was fremd ist. Sie wollen nicht nachdenken und darüber reden. Sie wollen jeder Konfrontation ausweichen. Wie soll denn der kleine gläubige Teenager lernen, der Welt standzuhalten? Und ich sage: Ist das gute Pädagogik? Was ist richtiger, einen jungen Menschen auflaufen zu lassen?
Die Verfasserin ist offensichtlich aufgelaufen und die Nachwirkungen zeigen sich in deutlicher Ablehnung. Wer eine Gehirnwäsche dieser Art hinter sich hat, weil alles "böse", "unnatürliche", "unnormale" und "immorale", das wir in der Welt um uns herum finden können von diesem Menschen ferngehalten wurde, kann nur radikal werden.

Hier habe ich mal eine Karikatur nachgestellt, das Original finde ich nicht mehr. Aber man erkennt vielleicht die gängige Kritik, die aus dem Christentum kommt: Du musst die Schrift vollständig zum Herren deines Glaubens machen. Du darfst dir nicht aussuchen, was dir passt oder was dir nicht passt. Aber das ein solches Kontrastprogramm zur Welt, Vernunft und Menschenverstand nicht gesund sein kann, zeigt sich in der Konfrontation oder auch in dem, was Fundamentalismus weltweit anstellt. Ich schlage die Hände über dem Kopf zusammen und rufe: Leute, Augen auf! Hat Jesus die Blinden geheilt oder nicht???
Wache Grüße von eurem Floh.
Sehr spannend, was du da schreibst! Ich berichte aus einem kürzlich vorgekommenen Erlebnis: Da ist ein christlicher Teenager, der in der Schule im Religionsunterricht an das Thema Religionskritik herangeführt wird. Dem Teenager kommen Zweifel an der Haltbarkeit seines eigenen Glaubens. Meiner Meinung nach nur verständlich. Irgendwann, früher oder später landet jeder mal an einem solchen Punkt. Dort, wo man der Welt um einen herum begegnet. Die Folge ist eine Glaubenskrise. Ich nehme an, die Verfasserin des besagten Artikels muss sich selbst radikal vor solchen Einwirkungen schützen. Das beste Argument eines Christen ist immer: Den Glauben versteht nur der, der ihn tut. Das sagt man also, wenn man nicht mehr weiter weiß.
Ich hatte in den vergangenen Wochen zwei interessante und voneinander sehr unterschiedliche Gespräche mit zwei Menschen, die sich beide als Christen verstehen, wie ich ja auch. Der eine sagt mir, halte das alles fern von dem Teenager. Es wird ihm nicht gut tun. Das alles ist böse und gefährlich. Es wird die Seele des Teenagers vergiften. Der andere, selbst mal "Lehrer in der Sonntagsschule" in einem anderen Land gewesen, sagt nur: Hier in Deutschland sind die Menschen eigenartig. Sie lehnen alles ab, was fremd ist. Sie wollen nicht nachdenken und darüber reden. Sie wollen jeder Konfrontation ausweichen. Wie soll denn der kleine gläubige Teenager lernen, der Welt standzuhalten? Und ich sage: Ist das gute Pädagogik? Was ist richtiger, einen jungen Menschen auflaufen zu lassen?
Die Verfasserin ist offensichtlich aufgelaufen und die Nachwirkungen zeigen sich in deutlicher Ablehnung. Wer eine Gehirnwäsche dieser Art hinter sich hat, weil alles "böse", "unnatürliche", "unnormale" und "immorale", das wir in der Welt um uns herum finden können von diesem Menschen ferngehalten wurde, kann nur radikal werden.
Hier habe ich mal eine Karikatur nachgestellt, das Original finde ich nicht mehr. Aber man erkennt vielleicht die gängige Kritik, die aus dem Christentum kommt: Du musst die Schrift vollständig zum Herren deines Glaubens machen. Du darfst dir nicht aussuchen, was dir passt oder was dir nicht passt. Aber das ein solches Kontrastprogramm zur Welt, Vernunft und Menschenverstand nicht gesund sein kann, zeigt sich in der Konfrontation oder auch in dem, was Fundamentalismus weltweit anstellt. Ich schlage die Hände über dem Kopf zusammen und rufe: Leute, Augen auf! Hat Jesus die Blinden geheilt oder nicht???
Wache Grüße von eurem Floh.
Sonntag, 27. April 2008
Bin ich Christ?
Mir ist schon klar, dass ich hier der Atheist vom Dienst bin, aber vielleicht sollte mich dieses Video nachdenklich machen:
Vielleicht aber auch nicht.
Vielleicht aber auch nicht.
Samstag, 19. April 2008
Religionskritik ohne Gegenstand?
Grade habe ich einen Artikel bei Telepolis gelesen, der mich an der Kompetenz der Autorin zweifeln liess. Ich gehe normalerweise davon aus, dass bei TP auch die Autoren, die über gesellschaftliche Themen schreiben, nicht komplett ignorant sind, was das Internet angeht. Doch nach diesem Artikel kommt bei mir leiser Zweifel daran auf.
Religion und Religionskritik sind nun mal zwei Themen, die mich stark interessieren, daher ist ein Untertitel wie “Die Mode mit der Religionskritik” geeignet um mich zum lesen zu bringen. Der Anfang ist dann auch recht harmlos und äussert ein Unverständnis gegenüber zwei aktuellen Tendenzen: zum einen gegenüber der radikalen Religionskritik und zum anderen gegenüber einer “Rückkehr der Religion”. Mit diesem Unverständnis steht die Autorin nun nicht alleine da. Meiner Meinung nach sind auf beiden Seiten radikale, übertriebene Tendenzen zu beobachten. Im Folgenden jedoch müht sich die Autorin, zu belegen, dass es das Objekt der neuen Religionskritik gar nicht gibt. Sie meint nachzuweisen, dass die neuen Religionskritiker ins Leere hinein argumentieren. Zunehmend kam mir der Verdacht es mit einer typischen “christlichen” Schreiberin zu tun zu haben. Dieser Verdacht wurde dann zu einer Gewissheit, als der Religionsbegriff der Religionskritiker in Fadenkreuz genommen wurde:
Gerade das Wissen scheint so manchem Religionskritiker aber abhanden gekommen. Bezeichnet Misik etwa allen Ernstes auch diejenigen als “religiös“, die im Namen einer Religion fundamentalistisch vorgehen, ohne die leiseste Ahnung zu haben, was ihre eigenen sakralen Texte tatsächlich vorgeben, so wird es hochemotional und entsprechend gefährlich. Eine solche Definition von Religiosität hieße, dass Religion nichts mehr mit den heiligen Texten und Geboten zu tun hat.
Wen bitte schön sollte man denn sonst religiös nennen? Nur diejenigen, die eine genaue Kenntnis der jeweiligen “heiligen Texte” haben? Da wird die Luft aber sehr dünn.
Dann hätte es im christlichen Mittelalte kaum Christen in Europa gegeben, denn nur die wenigsten konnten die Texte lesen oder die Predigten verstehen. Ausserdem wären dann viele Glaubensvorstellungen nicht religiös, einfach, weil sie keine “heiligen Texte” haben, oder diese nur den Priestern offenstehen. Schamanistische Gemeinschaften zum Beispiel wären keine Religion.
Warum glaube ich nun, dass es sich um eine “christlichen” Schreiberin handelt? Nun bisher ist mir nur bei Christen und Moslems die Tendenz aufgefallen nur diejenigen als jeweils “christlich” oder “muslimisch” zu bezeichnen, deren Religion übereinstimmt mit dem, was diese Leute meinen “eindeutig” in ihren “heiligen Texten” zu finden. Christentum ist dann eindeutig pazifistisch und reine Nächstenliebe ... Im Mittelalter haben Christen zwar andere Aspekte der Bibel als zentral erachtet(Krieg den Ungläubigen und Töten von Hexen lässt sich eben auch biblisch begründen.), aber die haben sich dann geirrt und ihre Religion war wohl doch kein Christentum. So kann man sich natürlich Religion schönreden. Aber selbst mit einer so verengten Sicht, bei der die Frage bleibt, wie man Fundamentalismus kritisieren soll, wenn nicht im Rahmen einer Religionskritik, würde ich erwarten, dass ein Autor von TP mal wenigstens über Trends wie ID informiert ist. Wer sich einmal mit diesen Debatten beschäftigt hat, der wird kaum in Frage stellen können, das es eine Rückkehr irrationaler und für demokratische(also auf der Vernunft der Bürger beruhende) Gesellschaften sogar gefährlicher Fundamentalismen gibt.
Wie gesagt, der Anfang versprach gut zu werden: Religion, die anderen nicht ihre Lebensweise aufzwingt ist tatsächlich gut, aber es ist eben nicht sonderlich hilfreich, Tendenzen einfach zu ignorieren, Religion anders zu verstehen.
Hier ein Beispiel für die unangenehme Kombination von Dummheit und Aggressivität mit der die “neue Religiösität” daherkommen kann: Dawkinswatch
Und hier ein Blog der immer recht sachlich(auch nicht selbstverständlich) aus naturwissenschaftlicher Perspektive über ID berichtet: Evil under the Sun
Bleibt locker, das hilft!
Euer A.
Religion und Religionskritik sind nun mal zwei Themen, die mich stark interessieren, daher ist ein Untertitel wie “Die Mode mit der Religionskritik” geeignet um mich zum lesen zu bringen. Der Anfang ist dann auch recht harmlos und äussert ein Unverständnis gegenüber zwei aktuellen Tendenzen: zum einen gegenüber der radikalen Religionskritik und zum anderen gegenüber einer “Rückkehr der Religion”. Mit diesem Unverständnis steht die Autorin nun nicht alleine da. Meiner Meinung nach sind auf beiden Seiten radikale, übertriebene Tendenzen zu beobachten. Im Folgenden jedoch müht sich die Autorin, zu belegen, dass es das Objekt der neuen Religionskritik gar nicht gibt. Sie meint nachzuweisen, dass die neuen Religionskritiker ins Leere hinein argumentieren. Zunehmend kam mir der Verdacht es mit einer typischen “christlichen” Schreiberin zu tun zu haben. Dieser Verdacht wurde dann zu einer Gewissheit, als der Religionsbegriff der Religionskritiker in Fadenkreuz genommen wurde:
Gerade das Wissen scheint so manchem Religionskritiker aber abhanden gekommen. Bezeichnet Misik etwa allen Ernstes auch diejenigen als “religiös“, die im Namen einer Religion fundamentalistisch vorgehen, ohne die leiseste Ahnung zu haben, was ihre eigenen sakralen Texte tatsächlich vorgeben, so wird es hochemotional und entsprechend gefährlich. Eine solche Definition von Religiosität hieße, dass Religion nichts mehr mit den heiligen Texten und Geboten zu tun hat.
Wen bitte schön sollte man denn sonst religiös nennen? Nur diejenigen, die eine genaue Kenntnis der jeweiligen “heiligen Texte” haben? Da wird die Luft aber sehr dünn.
Dann hätte es im christlichen Mittelalte kaum Christen in Europa gegeben, denn nur die wenigsten konnten die Texte lesen oder die Predigten verstehen. Ausserdem wären dann viele Glaubensvorstellungen nicht religiös, einfach, weil sie keine “heiligen Texte” haben, oder diese nur den Priestern offenstehen. Schamanistische Gemeinschaften zum Beispiel wären keine Religion.
Warum glaube ich nun, dass es sich um eine “christlichen” Schreiberin handelt? Nun bisher ist mir nur bei Christen und Moslems die Tendenz aufgefallen nur diejenigen als jeweils “christlich” oder “muslimisch” zu bezeichnen, deren Religion übereinstimmt mit dem, was diese Leute meinen “eindeutig” in ihren “heiligen Texten” zu finden. Christentum ist dann eindeutig pazifistisch und reine Nächstenliebe ... Im Mittelalter haben Christen zwar andere Aspekte der Bibel als zentral erachtet(Krieg den Ungläubigen und Töten von Hexen lässt sich eben auch biblisch begründen.), aber die haben sich dann geirrt und ihre Religion war wohl doch kein Christentum. So kann man sich natürlich Religion schönreden. Aber selbst mit einer so verengten Sicht, bei der die Frage bleibt, wie man Fundamentalismus kritisieren soll, wenn nicht im Rahmen einer Religionskritik, würde ich erwarten, dass ein Autor von TP mal wenigstens über Trends wie ID informiert ist. Wer sich einmal mit diesen Debatten beschäftigt hat, der wird kaum in Frage stellen können, das es eine Rückkehr irrationaler und für demokratische(also auf der Vernunft der Bürger beruhende) Gesellschaften sogar gefährlicher Fundamentalismen gibt.
Wie gesagt, der Anfang versprach gut zu werden: Religion, die anderen nicht ihre Lebensweise aufzwingt ist tatsächlich gut, aber es ist eben nicht sonderlich hilfreich, Tendenzen einfach zu ignorieren, Religion anders zu verstehen.
Hier ein Beispiel für die unangenehme Kombination von Dummheit und Aggressivität mit der die “neue Religiösität” daherkommen kann: Dawkinswatch
Und hier ein Blog der immer recht sachlich(auch nicht selbstverständlich) aus naturwissenschaftlicher Perspektive über ID berichtet: Evil under the Sun
Bleibt locker, das hilft!
Euer A.
Freitag, 11. April 2008
Skepsis, Religion und Geschmack
"Man kann ja eh nichts wissen. ""Die Evolution ist auch nur eine Theorie. Jeder kann doch seine haben. " "Ist doch eh alles subjektiv, weil wir alle Subjekte sind."
Solche oder ähnliche Sätze kann man schon mal von Menschen hören, die gute Argumente nicht akzeptieren wollen, na gut aber dann gilt:
Alles eine Frage des Geschmacks.
Der eine freut sich über eine jungfräuliche Geburt vor über zweitausend Jahren, andere haben andere Vorlieben:
Schon lustig, dass manchmal religiöse Menschen alles auf Geschmack reduzieren wollen. Sie hoffen dann, den legitimen Wissensanspruch von Wissenschaften einzuschränken., stattdessen führt sie die eigene Argumentation in Gefilde wo alles erlaubt ist.
"Wenn Gott tot ist, dann ist alles erlaubt!", hat mal ein weiser Mann gesagt.
Jedoch: Wenn Gott nur eine Frage des Geschmacks ist ... dann auch.
Natürlich kann man über Geschmack streiten: Es gibt guten und schlechten.
Aber nur für jemanden für den nicht "alles subjektiv" ist. (Intersubjektivität wäre zum Beispiel eine Option für Skeptiker)
Guter Geschmack ist z.B. wenn man Videos von Carsta gut findet.
Solche oder ähnliche Sätze kann man schon mal von Menschen hören, die gute Argumente nicht akzeptieren wollen, na gut aber dann gilt:
Alles eine Frage des Geschmacks.
Der eine freut sich über eine jungfräuliche Geburt vor über zweitausend Jahren, andere haben andere Vorlieben:
Schon lustig, dass manchmal religiöse Menschen alles auf Geschmack reduzieren wollen. Sie hoffen dann, den legitimen Wissensanspruch von Wissenschaften einzuschränken., stattdessen führt sie die eigene Argumentation in Gefilde wo alles erlaubt ist.
"Wenn Gott tot ist, dann ist alles erlaubt!", hat mal ein weiser Mann gesagt.
Jedoch: Wenn Gott nur eine Frage des Geschmacks ist ... dann auch.
Natürlich kann man über Geschmack streiten: Es gibt guten und schlechten.
Aber nur für jemanden für den nicht "alles subjektiv" ist. (Intersubjektivität wäre zum Beispiel eine Option für Skeptiker)
Guter Geschmack ist z.B. wenn man Videos von Carsta gut findet.
Samstag, 29. März 2008
Anfänge sind selten einfach.
Sie sollten nicht zu schwer oder zu tief sein, um niemanden zu verschrecken. Stattdessen sollten sie gastfreundlich und einladend wirken. Man möchte ja, dass der Leser des Anfangs Lust bekommt mehr zu lesen. Gleichzeitig sollte aber auch klar werden, worum es dem Schreiber jetzt und in zukünftigen Posts gehen wird. Jeder, der öfters mal auf neue Internetseiten oder Blogs schaut hat schon viele Anfänge gelesen, die letztendlich austauschbar sind: “Hallo Welt. ...”, “Dies ist also mein Blog ...” etc.. Wer so etwas vermeiden will hat schlechte Karten. Entweder versucht er besonders originell zu sein und wird damit fast unlesbar oder er lässt einfach den ersten Eintrag weg und stürzt sich direkt in irgendwelche Themen. Die besten Lösungen dieser Schwierigkeit sind meiner Meinung nach diejenigen, wo der Anfang genutzt wird um den Lesern zu erklären, warum man schreibt. Also:
Floh ist, wie jeder im Profil sehen kann Christin und ich bin Atheist. Dummerweise ist keiner von uns beiden so etwas wie ein Fundamentalist(ja, die gibt es bei den Atheisten auch, doch dazu wahrscheinlich später), deshalb ist, wenn wir über Religion oder Sinn reden zwar klar, dass wir unterschiedliche Ansichten haben. Man könnte nun meinen, dass wir uns wahrscheinlich in der Diskussionen wiederfinden, die auf diversen Blogs und in vielen Büchern geführt werden, wo sich neukonservative Christen und darwinistische Atheisten gegenüberstehen, doch weit gefehlt. Floh hat kaum etwas gemeinsam mit den üblichen Internetchristen, die für Intelligent Design u.ä. argumentieren und ich bin bisher noch nie in Versuchung geraten, die Freiheit des Menschen zu leugnen, weil irgendein Neurowissenschaftler der Meinung ist bewiesen zu haben, dass wir alle determiniert sind.
Man könnte es so zusammenfassen, dass in einer Diskussion über Gott und die Welt, wir beide eher auf der Seite des “und” zu finden sind.
Ich habe bisher den Eindruck, dass eine solche mittlere Position von beiden Seiten immer weniger wahrgenommen wird und der Weltverbesserer in mir hofft natürlich, dass dies nicht so bleibt.
Das heisst nicht, das ich vorhabe hier nur über diese Debatten zu schreiben, die im Netz ja schon genug breitgetreten werden, aber Fragen wie Sinn und Freiheit und “Weltanschauung” sind manchmal auch dadurch präsent, dass sie nicht explizit zum Thema gemacht werden.
Vielleicht finden sich ja Menschen, die sich auch nicht mit den Extremen der Religion und des Atheismus identifizieren können, die unsere Gedanken und Beobachtungen und was hier sonst noch landen mag interessant finden.
...
Dies ist also mein erster Eintrag, der hoffentlich meine Motivation erklärt, an diesem Blog zu schreiben.
Schau'n wir mal was wir noch so schreiben werden.
Zum Abschluss noch zwei Videos von meinem Lieblingskabarettisten, die die erst zusammen das Genie dieses Mannes offenbaren:
Bis bald,
Amoebe.
Sie sollten nicht zu schwer oder zu tief sein, um niemanden zu verschrecken. Stattdessen sollten sie gastfreundlich und einladend wirken. Man möchte ja, dass der Leser des Anfangs Lust bekommt mehr zu lesen. Gleichzeitig sollte aber auch klar werden, worum es dem Schreiber jetzt und in zukünftigen Posts gehen wird. Jeder, der öfters mal auf neue Internetseiten oder Blogs schaut hat schon viele Anfänge gelesen, die letztendlich austauschbar sind: “Hallo Welt. ...”, “Dies ist also mein Blog ...” etc.. Wer so etwas vermeiden will hat schlechte Karten. Entweder versucht er besonders originell zu sein und wird damit fast unlesbar oder er lässt einfach den ersten Eintrag weg und stürzt sich direkt in irgendwelche Themen. Die besten Lösungen dieser Schwierigkeit sind meiner Meinung nach diejenigen, wo der Anfang genutzt wird um den Lesern zu erklären, warum man schreibt. Also:
Floh ist, wie jeder im Profil sehen kann Christin und ich bin Atheist. Dummerweise ist keiner von uns beiden so etwas wie ein Fundamentalist(ja, die gibt es bei den Atheisten auch, doch dazu wahrscheinlich später), deshalb ist, wenn wir über Religion oder Sinn reden zwar klar, dass wir unterschiedliche Ansichten haben. Man könnte nun meinen, dass wir uns wahrscheinlich in der Diskussionen wiederfinden, die auf diversen Blogs und in vielen Büchern geführt werden, wo sich neukonservative Christen und darwinistische Atheisten gegenüberstehen, doch weit gefehlt. Floh hat kaum etwas gemeinsam mit den üblichen Internetchristen, die für Intelligent Design u.ä. argumentieren und ich bin bisher noch nie in Versuchung geraten, die Freiheit des Menschen zu leugnen, weil irgendein Neurowissenschaftler der Meinung ist bewiesen zu haben, dass wir alle determiniert sind.
Man könnte es so zusammenfassen, dass in einer Diskussion über Gott und die Welt, wir beide eher auf der Seite des “und” zu finden sind.
Ich habe bisher den Eindruck, dass eine solche mittlere Position von beiden Seiten immer weniger wahrgenommen wird und der Weltverbesserer in mir hofft natürlich, dass dies nicht so bleibt.
Das heisst nicht, das ich vorhabe hier nur über diese Debatten zu schreiben, die im Netz ja schon genug breitgetreten werden, aber Fragen wie Sinn und Freiheit und “Weltanschauung” sind manchmal auch dadurch präsent, dass sie nicht explizit zum Thema gemacht werden.
Vielleicht finden sich ja Menschen, die sich auch nicht mit den Extremen der Religion und des Atheismus identifizieren können, die unsere Gedanken und Beobachtungen und was hier sonst noch landen mag interessant finden.
...
Dies ist also mein erster Eintrag, der hoffentlich meine Motivation erklärt, an diesem Blog zu schreiben.
Schau'n wir mal was wir noch so schreiben werden.
Zum Abschluss noch zwei Videos von meinem Lieblingskabarettisten, die die erst zusammen das Genie dieses Mannes offenbaren:
Bis bald,
Amoebe.
Donnerstag, 27. März 2008
Guten Morgen, da bin ich! War euer Osterfest auch so schön besinnlich? Wenn Filme wie King Kong oder House of Wax (mit Paris Hilton, *uäx*) als Blockbuster im FreeTV áusgestrahlt werden am Tage der Auferstehung Christi... *hehe*
Nun zu was interessantem. Ostertraditionen im Süden. Echt skurril! Das ist der Karfreitag, Christus wird zu Grabe getragen. Man beachte das Leiden der armen Träger *g*
Nun, und nach diesem desperaten, sehr traurigen Anblick hier, eine weitere Parade, ganze 3 Tage später:
Der Auferstandene! *jipiee* Was ein Aufstand... Schlimmer als Fassnacht hierzulande! Und da wir es gerade von Fassnacht haben. Zwischen Aschermittwoch und Ostermontag ist Fastenzeit. Let me tell ya - I've been through something! YouTube fasten... wochenlang... das war wirklich hart!
Nun, und weil es eine wahnsinnige Erleichterung ist, mit dem Ostermontag von dieser Bürde befreit zu werden, haben die Südländer ein echt witziges Symbol. Weibliche Puppen (und jetzt nichts falsches denken) werden mit Feuerwerkskörpern ausgestopft, an einer Leine oder einem Strick(!) über der Straße aufgehängt und dann..... in die Luft gejagt *ggg* In Argentinien gibt es eine ähnliche Figur. Die "Guarantana" (eine Art Vogelmensch) hat 7 Federn und jedes Grundschulkind hat eine eigene um ihr jede Woche einen weiteren Fuß abzuschneiden! Das sowas noch nicht für riesige Elternaufstände gesorgt hat ist doch besorgniserregend, nicht? :D
Es grüßt ein amüsierter Floh ;)
Nun zu was interessantem. Ostertraditionen im Süden. Echt skurril! Das ist der Karfreitag, Christus wird zu Grabe getragen. Man beachte das Leiden der armen Träger *g*
Nun, und nach diesem desperaten, sehr traurigen Anblick hier, eine weitere Parade, ganze 3 Tage später:
Der Auferstandene! *jipiee* Was ein Aufstand... Schlimmer als Fassnacht hierzulande! Und da wir es gerade von Fassnacht haben. Zwischen Aschermittwoch und Ostermontag ist Fastenzeit. Let me tell ya - I've been through something! YouTube fasten... wochenlang... das war wirklich hart!
Nun, und weil es eine wahnsinnige Erleichterung ist, mit dem Ostermontag von dieser Bürde befreit zu werden, haben die Südländer ein echt witziges Symbol. Weibliche Puppen (und jetzt nichts falsches denken) werden mit Feuerwerkskörpern ausgestopft, an einer Leine oder einem Strick(!) über der Straße aufgehängt und dann..... in die Luft gejagt *ggg* In Argentinien gibt es eine ähnliche Figur. Die "Guarantana" (eine Art Vogelmensch) hat 7 Federn und jedes Grundschulkind hat eine eigene um ihr jede Woche einen weiteren Fuß abzuschneiden! Das sowas noch nicht für riesige Elternaufstände gesorgt hat ist doch besorgniserregend, nicht? :D
Es grüßt ein amüsierter Floh ;)
Dienstag, 25. März 2008
Testing 1,2,3
Nun, mal kucken, wie das hier alles geht *hmmm* *grübelgrübel* Bald wird's ernst. Bis dahin hier ein wenig Unterhaltung! Und ein wenig Selbstreflexion darinnen... :) ...maybe it would be fun - to get a new opinion... *singsing* ...
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